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Raiffeisen International
Bank-Holding AG
Am Stadtpark 3
A-1030 Wien
Eine der führenden Bankengruppen in Zentral- und Osteuropa
Mit ihrem Netzwerk in Zentral- und Osteuropa (CEE) ist die Raiffeisen International Bank-Holding AG eine der führenden Bankengruppen in der Region. Diese Marktstellung soll durch eine Fusion mit den operativen Geschäftseinheiten der Muttergesellschaft Raiffeisen Zentralbank Österreich AG (RZB) auch für die Zukunft sichergestellt werden. Die Raiffeisen International ist eine voll konsolidierte Tochter der RZB. Mehr als 70 Prozent der Gesellschaftsanteile werden von der RZB gehalten, der Rest befindet sich im Streubesitz. Die Aktien werden an der Wiener Börse gehandelt.
Zum 31. März 2010 gehörten Tochterbanken, Leasinggesellschaften und eine Reihe von Finanzdienstleistungsunternehmen in 17 Märkten zum Konzern der Raiffeisen International. 56.000 Mitarbeiter betreuten mehr als 15 Millionen Kunden in rund 3.000 Geschäftsstellen. Die Raiffeisen International verfügt damit über eines der größten Vertriebsnetze aller westlichen Banken in CEE.
Im Februar 2010 gaben die RZB und die Raiffeisen International bekannt, dass sie einen Zusammenschluss als mögliche strategische Option verfolgen. Dadurch würden die Hauptgeschäftsfelder der RZB – vor allem das Geschäft mit österreichischen und internationalen Firmenkunden – mit jenen der Raiffeisen International zusammengefasst werden. Die fusionierte Bank wäre durch das breite Vertriebsnetz der Raiffeisen International in CEE und die umfassende Produktpalette der RZB in ihrer Position als eine der führenden Universalbanken der Region gestärkt. Die Bank würde weiterhin an der Wiener Börse gelistet bleiben und wäre vor allem in den Bereichen Retail (in CEE), Corporate und Investment Banking tätig. Das mit der Funktion als Spitzeninstitut der RBG zusammenhängende Geschäft würde weiterhin von der RZB wahrgenommen werden.
An der Umsetzung dieser Fusion wird seither intensiv gearbeitet. Die Bewertungsrelationen der zu verschmelzenden Einheiten wurden am 30. Mai festgelegt, die zugrunde liegenden Bewertungsergebnisse wurden durch Gutachten von zwei renommierten Wirtschaftsprüfungsgesellschaften bestätigt, die von den beteiligten Gesellschaften als jeweils neutrale Gutachter beigezogen wurden.
Daraus resultiert ein Anteil des Raiffeisen International-Streubesitzes von 21,5 Prozent (bisher 27,2 Prozent, jeweils inklusive Aktien im Eigenbestand) nach Durchführung der Transaktion. Der auf die bisherigen Raiffeisen International-Aktionäre entfallende Gewinn pro Aktie für das erste Quartal 2010 würde sich durch die Verschmelzung auf Basis einer Pro-forma-Berechnung von tatsächlich € 0,55 auf € 1,45 pro Aktie erhöhen.
Die abschließenden Genehmigungen der Transaktion erfolgte durch die Hauptversammlungen der beiden Gesellschaften (RZB 7. Juli 2010, Raiffeisen International 8. Juli 2010). Die aufsichtsrechtliche Genehmigung steht noch aus und wird im Lauf des dritten Quartals 2010 erwartet.
Nähere Details entnehmen Sie bitte der Presseaussendung vom 8. Juli 2010.