
Mag. Peter Lennkh wird ab 1. Jänner 2005 die Agenden von Heinz Hödl im Vorstand der
Raiffeisen International Bank-Holding AG (Raiffeisen International) übernehmen. Lennkh zeichnet - derzeit noch gemeinsam mit Hödl - für die Bereiche Firmenkunden und Produkte, Netzwerkbanken Services, Leasing und Koordination von Allianzen verantwortlich und wird diesen Bereichen ab 1. Jänner alleine vorstehen. Heinz Hödl, Jahrgang 1941, der seine Banker-Karriere 1961 in der Raiffeisen Zentralbank Österreich AG (RZB) begann und seit dem Jahr 2001 als Raiffeisen International-Vorstand fungiert, wird in den Ruhestand treten.
Peter Lennkh begann seine berufliche Laufbahn 1988 in der RZB. Nach zwei Jahren wechselte er zur Leasingtochter eines Mitbewerbers. 1992 kehrte er in den RZB-Konzern zurück, wurde mit dem Aufbau der tschechischen Raiffeisenbank beauftragt und zum Leiter der dortigen Kommerzkundenbetreuung bestellt. Nach vier Jahren in Prag kehrte er in die RZB nach Wien zurück, wo er für die Gründung der Tochterbanken in Russland und der Ukraine verantwortlich war und 1999 zum Bereichsleiter Trade & Export Finance avancierte. In dieser Funktion führte er zuletzt die Abteilungen Exportfinanzierung, strukturierte Handelsfinanzierung sowie Akkreditiv- und Garantiegeschäft.
Peter Lennkh ist 41, verheiratet und Vater von zwei Töchtern.
Die Raiffeisen International ist eine voll konsolidierte Tochter der RZB. Minderheitsbeteiligungen halten die International Finance Corporation (IFC) und die European Bank for Reconstruction and Development (EBRD). Die RZB ist das Spitzeninstitut der Raiffeisen Bankengruppe, der stärksten Bankengruppe Österreichs. Sie ist in Österreich als führende Kommerz- und Investmentbank tätig und betrachtet auch Zentral- und Osteuropa als ihren Heimmarkt, in dem sie über die Raiffeisen International ein Netzwerk von 15 Tochterbanken mit mehr als 820 Geschäftsstellen sowie zwei Repräsentanzen in insgesamt 16 Märkten der Region betreibt. Im März 2004 wurde der RZB vom US-Magazin Global Finance der Titel „Best Bank in Eastern Europe and Central Asia" verliehen.
Wien, 30. November 2004